#16 Interview mit Herrn Weber

Shownotes

Wie kommt es, dass jemand an unserer Schule unterrichten will? Diese Frage beantwortet uns heute einer unser neusten Lehrer Herr Weber! Außerdem erzählt er uns noch wo er herkommt und was er so neben der Schule noch alles macht.

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00:00:07: Hallo und herzlich willkommen

00:00:07: zu einem

00:00:07: neuen Jahr Autotalk.

00:00:09: In diesem Podcast sprechen wir mit Persönlichkeiten aus der Umgebung und reden über

00:00:13: Themen und aktuelle

00:00:14: Neuigkeiten, von denen ihr noch nichts wusstet.

00:00:17: Hallo und Herzlich Willkommen zu einer neuen Folge AutotALK!

00:00:20: Mein Name ist Melissa und neben mir sitzt

00:00:22: Letizia.

00:00:23: Wir haben vorn uns Herr Weber.

00:00:24: Wie geht es Ihnen denn heute?

00:00:25: Einen wunderschönen

00:00:26: guten Morgen.

00:00:27: Ich begrüße euch alle und danke für die herzliche Einladung.

00:00:31: Sie dürfen sich jetzt drei Zitteln aus der schwarzen Box ziehen und diese sich beantworten.

00:00:35: Ich sehe eine schwarze Box vor mir, hebe den Deckel ab und freue mich auf die erste Frage.

00:00:43: Buch

00:00:44: oder Film?

00:00:45: Was bevorzugen sie?

00:00:48: Klare Frage klare Antwort.

00:00:50: ich ziehe das Buch dem Film vor aus dem ersten Grund dass ein Buch die Fantasie durch die Sprache viel mehr fördern kann als einen ins zinniere Film, in dem die Bilder einfach dem Zuschauer präsentiert werden und nicht nur die Wortbilder im Text sondern im Buch stehen, sondern auch beim Leser diese Wortbilden zu eigenen Bildern entstehen lässt.

00:01:22: Okay, meinen Sie das so dass man dann sich beim Buch vielmehr seine eigene Vorstellung erfüllen kann als bei einem Film weil sie dann einem genommen wird?

00:01:31: Ihr kennt das vielleicht aus eigener Erfahrung, wenn ihr schon mal ein Buch gelesen habt und das verfilmt wurde.

00:01:37: Und dann geht ihr ins Kino?

00:01:39: Dann sagt ihr so habe ich mir das gar nicht vorgestellt!

00:01:42: Ich hab mir das ganz anders vorgestellt.

00:01:44: der Protagonist die Hauptfigur hat jetzt rote Haare, die ist viel kleiner.

00:01:48: oder ja einfach vom Aussehen.

00:01:50: schon Mal aber auch von den Charaktereigenschaften wie geben sie sich in welcher Umgebung befinden Sie sich?

00:01:56: Ja Wie bewegen sie sich an dem Ort an dem sie jetzt gerade spielen?

00:02:01: Und durch die deutsche Sprache, da kommen wir vielleicht später noch mal drauf.

00:02:04: Wird da eure Fantasie viel mehr gefordert und damit auch gefördert?

00:02:11: Ja immer wenn ich ein Buch lese fühle ich das auch.

00:02:14: Ich bin quasi wirklich mit drin und die Bilder sind zu meinem Kopf und ich fühle das so richtig!

00:02:20: Ich fühle die Charaktere, ich spürwende Da zum Beispiel steht an Meer dann spüre ich das Mehrrauschen und sowas.

00:02:26: Das ist wirklich ein sehr besonderes Gefühl

00:02:29: Und ich bin auch der Auffassung, dass ihr da so wie du sagst viel mehr mit reingenommen werdet.

00:02:34: Ihr schlüpft da vielmehr in die Charaktere rein und ihr als Personen schlüpt in die Figuren rein und könnt euch dann auch... Ich bin ja auch Lehrer, da kommt jetzt durch die erste Funktion des Lesens hier konfrontiert Euch mit den fremden Figuren Art Handlungen verstrickt sind und ihr überlegt dann würde ich in dieser Handlung, in dieser Situation genauso handeln oder vielleicht ganz anders.

00:03:08: Dafür müsst ihr aber erst mal auf euch zurückgeworfen sein und zu sagen wer bin ich überhaupt?

00:03:15: Was würde ich jetzt da tun?

00:03:16: Da müsste über euch erstmal gewiss werden wer ihr seid was ihr tun würdet und könnt dann auf die Figur antworten im Film dahin gegen wo hingegen wird diese Funktion euch mehr oder minder abgenommen.

00:03:34: Gibt's Fragen?

00:03:36: Ja, das ist eine... Eben

00:03:37: kam der Lehre durch!

00:03:39: Das ist eine sehr schöne Sehensweise von ihm und genau sie dürfen wenn Sie nicht mehr erklären wollen, wenn Letizia nicht mehr dazu zu sagen hat.

00:03:47: Ich kann den Punkt gerne nochmal ausschönen, wenn jemand

00:03:49: stört.

00:03:51: Also deswegen gibt es Literatur, deswegen gibts Bücher, deswegen wird es dann aber auch verfilmt ja, aber erst in zweiter.

00:03:59: Instanz, ja.

00:04:01: Also warum gibt es Bücher?

00:04:02: Warum gibt's Literatur?

00:04:04: Warum gibts Theater?

00:04:05: Warum strömen die Menschen am Wochenende oder unter der Woche ins Theater hinein?

00:04:10: um die alten Griechen zum Beispiel vor drei tausend fünfhundert Jahren, die haben da gesagt, um Leuterung zu erfahren.

00:04:16: Die haben einen Fachbegriff zu nennen.

00:04:19: Die habe das Katarsis genannt, also eine Leuterungen, um euch das zu erklären.

00:04:26: Die Leute sind mit bestimmten Lebensansicht mit Weltbildern, wie sie in bestimmten Situationen handeln ins Theater gekommen sind dann grundfrontiert worden mit Figuren.

00:04:39: Mit der fremden Handlung haben überlegt Zustimmung, Ablehnung und Irritation.

00:04:46: Und sind als andere Personen durch das Handel der Figuren am besten aus dem Theater rausgekommen.

00:04:55: Das habt ihr bestimmt schon mal gemerkt.

00:04:57: wenn ihr ein Buch lest Ja?

00:05:00: Dann habt ihr seid ja mit bestimmten Vorstellungen daran gegangen und habt vielleicht eine kleine Veränderung dann gemerkt, als ihr das Buch gelesen hattet.

00:05:11: Ja.

00:05:12: Ja, Letizia?

00:05:13: Ja.

00:05:13: Magst du aus eigener Erfahrung ein Beispiel nennen?

00:05:17: Ich weiß gerade gar nicht.

00:05:18: Also ich bin ganz ehrlich, ich lese generell nicht so viel und nicht so gerne.

00:05:23: aber wenn die Bücher, die ich gerne lese sind so Bücher irgendwann da kommst du auf so eine Seite oder steht da keiner ein Lese auf Seite fünf und siebzig weiter oder auf Seite dreiundsechzig?

00:05:35: Oder kann man so selbst entscheiden, welchen Weg man da so geht.

00:05:39: Interessant!

00:05:39: Ja diese Art von Bücher kenne ich auch.

00:05:43: So sind manche Bücher auch von sich ausgeschrieben.

00:05:46: ja das ist nicht chronologisch immer so zeitlich vom Ablauf ist sondern man kann ja auch Literatur lesen die einem einen im Rückblick geschrieben.

00:05:57: Dann kann man sich auch wieder die Frage stellen, würde ich in der Rückschau nochmal genauso handeln dieser Situation.

00:06:05: Immer im Abgleich des eigenen, der eigenen Person mit der fremden Figur im jeweiligen Buch und in der jeweilige Geschichte.

00:06:16: Das könnt ihr normalen Roman kennenlernen aber genau so gut auch in Kurzgeschichten wenn du noch nicht so lange und so viel lest.

00:06:24: Wenn das eine Möglichkeit So einen Erstzugang zu haben, wie kann ich mich denn so mit Texten auseinandersetzen?

00:06:34: Das sind Kurzgeschichte mit einer kurzen prägnanten Handlung die ziemlich zugespitzt ist.

00:06:39: Ein Beispiel!

00:06:41: Dann können Sie die nächste Frage

00:06:43: ziehen?

00:06:44: Gerne.

00:06:47: Vor mir ist ja die Box meine Lieblingssüßigkeit ein Wort Lieblinssüssigkeit-Fragezeichen.

00:07:00: Meine Lieblingssüßigkeit ist jetzt schwierig, weil ich bin so eine kleine Nashkatze.

00:07:09: Ich esse alles gerne, aber Schokolade geht immer.

00:07:15: Da bin ich dabei.

00:07:16: Umso älter werde ich umso dunkler wie die Schokoladen tatsächlich.

00:07:20: Aber das ist ein Schicksal, dass ich mit vielen Kollegen teile.

00:07:25: Die Zeit der Alpenmilchschokolade ist, wenn ich dieses Jahr vierzig werde fast vorbei... Aber meine zwei kleinen Kinder im Alter von fünf und sechs, die mögen noch die Kinderschokolade usw.

00:07:38: Wobei ich dir auch gerne ist!

00:07:39: Da fällt mir gerade ein.

00:07:42: Also trotz meines Alters... ...die süße Kinderschokolade.

00:07:49: Der Kinderregler berühmte da einige ich mich als Frage Lieblingssüßigkeit fragezeichen, Kinderregelausrufe zeichnen.

00:08:01: Okay, das ist aber schön dass sie dann auch noch die alten Zeiten genießen können.

00:08:08: Dann genau die nächste!

00:08:10: Würden Sie eher Bier oder Wein trinken?

00:08:13: Ihr habt ja verfängliche Fragen hier.

00:08:18: Also da ich in einem Weindorf groß geworden bin In Marsch bei Wissloch Da gibt es noch mal bei Karlsruher also das liegt in Baden-Württemberg.

00:08:29: Das war ein... Zwei Tausend Fünfhundert Seelendorf und in der Mitte war ein großer Weinbrunnen tatsächlich.

00:08:39: Und deswegen, mein Kinderzimmer war auch tatsächlich fünfzehn Meter von den ersten Weinrieben weg.

00:08:46: Das heißt wenn ich dann morgens das Fenster aufgemacht habe und über den Garten geschaut habe, dann war so mein erster Blick aus meinem Kinderzimer auf dem Weinberg.

00:08:57: Ich bin im Greichgau groß geworden Und hinter diesem beschriebenen Berg von mir eben liegt der Odenwald.

00:09:05: Also mein Elternhaus ist das letzte Haus im Greischgau, bevor dann unterbrochen von stolzendstwohundertneunundvier... ...fünfzig Metern der letzten Berg dann der Otenwald beginnt hinten dran wo es dann wieder runter geht.

00:09:21: Genau und dazwischen ist halt Weinberg.

00:09:24: wie gesagt und später habe ich dann in Main studiert, dass sehr auch in der Pfalz.

00:09:30: jetzt wohne ich im Rheingau, es lässt mich nicht los dieses Lebensmotiv.

00:09:36: Man sagt ja auch in Vino Veritas, im Wein liegt die Wahrheit und dieses Sprichwort ist wahr sozusagen.

00:09:48: Gibt's vielleicht irgendeine Tradition mit denen sie vielleicht groß geworden sind, die Sie heute immer noch weiterführen?

00:09:56: Viele Traditionen tatsächlich einige Tradition.

00:10:02: Kannst du die Frage genauer stellen, was meinst du denn mit Tradition?

00:10:06: Weil jetzt muss ich an so viele Traditionen denken.

00:10:09: Welches soll ich dir nur sagen?

00:10:10: Also manchmal gibt es zum Beispiel an Fassnach bzw.

00:10:14: Fasching-Tradition verschiedene Arten wie man es feiert oder so Feste, die es nicht überall gibt und vielleicht gibts da irgendwas.

00:10:23: Ja.

00:10:24: also wenn du das kulturelle die Kultur pflege darf fast nachts anspricht, wie man hier im Umland sagt.

00:10:31: Ich bin dann noch mit Fasching groß geworden und habe aber auch immer hell lau gerufen.

00:10:35: Es gibt ja verschiedene Rufe auf dem Gebiet der Bundesrepublik.

00:10:40: so mit Ahoi ruft man in Mannheim wo meine Mama groß geworden ist.

00:10:47: Aber ich hab immer hell Lauggerufen.

00:10:48: jetzt ganz wichtig.

00:10:50: Wenn man Leute kennenlässt, dann ist die erste Frage meistens, wo kommst du her?

00:10:55: Und dann ruft man da Hello oder Alarv, so in Richtung Köln.

00:11:01: Ich bin tatsächlich als Kind schon früh mit der Kultur des Faschings in Berührung gekommen und habe das auch immer gerne gemacht.

00:11:09: Hab mich immer gern verkleidet, hab mich ja immer gerne in Vereinen engagiert.

00:11:14: Habe auch im Jahr zwanzigmal eine eigene Fastnachtsgarde tatsächlich gegründet die Rosmontag auch mitläuft In Mainz, da kommen so fünfhunderttausend Leute aus ganz Deutschland zusammen.

00:11:27: Und es ist einer der größten Fastnachtsumzüge neben Köln-Düsseldorf in Mainz.

00:11:32: Da laufe ich schon seit zwei Tausend achtzehn mit und zeigt meine Kinder auf der Weltsinn, zweitausend neunzehn und zweitaussundzwanzig auch also dann an sie zwei Jahre alt wurden sind Sie das erste Mal mitgelaufen?

00:11:44: Und da setze ich mich auch viel für die Pflege für die kulturelle Pflege, am Beispiel der Fastnacht ein.

00:11:55: Ja da kann man sich an ganz vielen Stellen einsetzen.

00:12:00: Man kann grad dies werden.

00:12:01: das sind wenn ihr im Fan sehen Fastnachtsveranstaltungen zum Beispiel seht Das sind immer diejenigen in den Uniformen Die die aktiven auf die Bühne begleiten und auch wieder abholen fünf Stunden nach der Fastnatzitzung später wobei die Fastnachtsuniformen so militärische Uniformen anmutten.

00:12:22: Wobei das eine Persiflage ist, also so eine Verballhornung um mal ein altes deutsches Wort dazu nennen auf das Militär.

00:12:32: Das geht auf die Zeit als Napoleon in Mainz war, und da war ja Französisches Militäre auf deutschen Boden.

00:12:42: Und wir verherrlichen nicht als Gardisten diese Zeit im Gegenteil.

00:12:47: Wir haben dann, da gibt es Garten die haben so ein Holzgewehr aber das steckt natürlich in Blume drin.

00:12:53: Versteht ihr?

00:12:54: Also wir erinnern an diese Zeit... Da steckt die Kritik an der Obrigkeit drin.

00:12:59: Habt ihr vielleicht mal in der sechsten Klasse gemacht wenn ihr euch zurückerinnert am Beispiel der Farbellen.

00:13:04: Da wurde auch Kritik auf der Oprigkeit so ein bisschen verblümts und durch die Blume damit man nicht gleich ins Gefängnis kommt, sondern dass man Kritik üben konnte an den Mächtigen ohne dafür gleich auch dafür bestraft zu werden.

00:13:23: Und die Persiflage der Ausdruck der Uniformen ist so eine Kritik an der Militärverheiligung und dem Militarismus sozusagen das Gegenteil von Gewalt und von Verheiligungen von Militarismus sollen diese Gattisten durch ihre Päsiflage, durch ihr Auftreten, durch Ihr Erumlaufen in der Stadt und ihrer Präsenz dann auch zeigen.

00:13:54: Genau!

00:13:56: Dann haben Sie Ihre letzte Frage frei?

00:13:58: Also können Sie Ihre letzten Frage ziehen?

00:14:00: Ich darf noch eine Frage ziehen.

00:14:02: Ich mache das auch sehr gerne.

00:14:08: Die Spannung steigt immer dreißig Minuten zu früh oder fünf Minuten zu spät.

00:14:15: Ich war auch mal selbst beim Militär, um an das vorhergehende Thema anzuschließen und von daher weiß ich wie wichtig das ist fünf Minuten vor der Zeit bereit zu sein.

00:14:31: Also früher hieß es mal... Und das kann man beliebig einsetzen.

00:14:36: Früher hieß Es Mal Fünf Minuten Vor der Zeit Ist es leerer aus Pünktlichkeit zum Beispiel.

00:14:44: Das heißt, ich bin immer gerne drei, sieben Minuten tatsächlich auch zu früh, es kommt auf den Termin drauf an natürlich nicht für jede Unterrichtsstunde aber da bin ich jemand der selten zu spät kommt weil ich mich auch gerne akklimatisiere.

00:14:58: also vom Typ her stoße ich nicht irgendwo dazu morgens jetzt am Beispiel unsere Schulalltages Da komme ich nicht irgendwie sieben Uhr, dreiundvierzig auf den Parkplatz.

00:15:08: Sondern ich bin dann meistens so um Sieben Uhr da fünf Minuten vor, fünf Minuten später.

00:15:12: Heute Morgen habe ich zum Beispiel das Lehrerzimmer aufgeschlossen.

00:15:16: Das kommt manchmal vor und dann kann ich mich einfach mal ein bisschen akklimatisieren für die Kollegen und für mich einen Kaffee kochen.

00:15:23: Einfach Mal die Gedanken ordnen was steht heute an?

00:15:27: Ganz in Ruhe einfach mal eine Viertelstunde der Kaffeemaschine beim Suchen zu hören, das ist ein sehr angenehmes Geräusch für mich.

00:15:36: Ja und dann kann ich auch die Herausforderung des Tages viel besser annehmen.

00:15:41: Das merken dann auch meine Schüler.

00:15:44: Welche Fächer haben Sie denn studiert?

00:15:48: Interessant dass du fragst also ich habe Deutsch- und katholische Religion studiert.

00:15:54: Was mögen sie an den Fächern so?

00:15:57: Also in Kurzform, Deutsch aus Leidenschaft und Religion aus Überzeugung.

00:16:02: Das ist nicht irgendein Spruch das sich vielleicht gut oder weniger gut anhört sondern das empfinde ich tatsächlich auch so.

00:16:09: Wenn ihr mal überlegt die deutsche Sprache hat eine einzigartigkeit die sie mitbringt wenn er überlegt Ärzte untersuchen Menschen Und haben dafür ein Instrument für den Städtoskop oder so ein kleines Hemmerschen, wo der Ungegogter dann eure Flexe prüft.

00:16:30: Oder Spritzen... Wenn ihr an den Zahnarzt denkt, okay, die haben da einen Bohrer um zu helfen und zu unterstützen, um wieder Heile zu machen.

00:16:41: Um irgendwie eine Veränderung herbeizuführen.

00:16:44: Einzig der Deutschlehrer kommt rein und fragt zum Deutschunterricht mit dem Mittel der deutschen Sprache.

00:16:54: Was steht hier?

00:16:56: Also ihr habt irgendeine Lektüre und wie besprechen wir das?

00:17:01: Wie besprechen wird diese Sprache, die da abgedruckt ist mithilfe unserer Sprache.

00:17:07: Hier sind Mittel- und Zweckhilfsmittel und was ich erreichen möchte und das was ich untersuche ist quasi eins.

00:17:16: Das hat mich besonders an der Geministik wieder so offiziell heißt am Deutsch Studium interessiert Und in Religion ist es einfach Großeltern, wie das oft so ist die mich da eingeführt haben.

00:17:30: Ich hatte sehr gute Lehrer tatsächlich auch Religionslehrer, die mir vor allen Dingen eine Botschaft mitgegeben haben Die ich heute noch von der Heute noch meine Schüler profitieren Ist dass der Religionsunterricht aber auch natürlich der deutsche Unterricht Aber auch insbesondere der Religion unterricht jede Sekunde während der Unterrichtszeit auch Mit eurem Leben sowie jetzt vor mir sitzt zu tun haben muss.

00:17:55: sonst können wir nicht nur das Klassenzimmer von außen absperren, dann brauchen wir es nicht.

00:17:59: Also der Lebensweltbezug ist entscheidend damit ihr auch sagen könnt warum jetzt die alten Texte, die da vor zwei tausend sechshundert Jahren von irgendjemandem mal?

00:18:10: was hat das mit mir zu tun heute?

00:18:12: Wie kann ich die Brücke schlagen von Glaubensangebot hinzu lebenspraktischen Hinweisen

00:18:22: Genau, also wir haben ja jetzt schon viel gehört wie sie aufgewachsen sind und wieso Sie welche Fächer studieren.

00:18:28: Was tun Sie denn noch in Ihrer Freizeit außer unsere Arbeiten zu korrigieren?

00:18:33: Zum Beispiel heute Mittag und ab Morgenmittag da in der Millet.

00:18:38: Was mache ich noch in meiner Freizeiten neben dem angesprochenen Engagement für die Kultur in Biesbaden und Umgebung was die Fastnacht zum Beispiel betrifft mit dem Augenblick fast Nacht und allem was dazugehört, spiele ich sehr gerne noch Handball falls sich das noch nicht erwähnt haben sollte.

00:18:58: Mittlerweile dieses Jahr im September werde ich vierzig Jahre alt.

00:19:01: in der dritten Klasse habe ich begonnen.

00:19:03: das heißt jetzt gut seit zweiunddreißig Jahren spiele Ich handballen.

00:19:09: da hab mich Klassenkameraden mal drauf aufmerksam gemacht und haben gesagt ah komm doch einfach mal unverbindlich vorbei schau dir das an Dann treffen wir uns nicht nur hier im Unterricht, sondern auch in der Turnhalle.

00:19:21: Und dann hat man die Position des Teutos sehr viel Spaß gemacht so dass ich auch drin geblieben bin.

00:19:27: und ja mit jeder Woche habe mir das eigentlich mehr Spaß gemacht.

00:19:32: und dann ging es so los mit der Schulmannschaft, dann wurde es da angesprochen, möchtest du nicht mal Wir brauchen doch und wir suchen könntest Du Dir vorstellen Genau!

00:19:40: Und wie das dann so ist probiert man das aus.

00:19:45: wenn's einem zusagt bleibt man dabei und so war das in meinem Fall auch.

00:19:50: Und danach der Schulmannschaft bin ich dann zur SG Kroner Österreich gekommen, dieser Verein kennt man eigentlich weniger im ganz Deutschland.

00:20:00: wenn ich aber dann sage die Rhein-Neckar Löwen ja die kennt man aus der Bundesliga und so da durfte ich dann am Schluss nach meinen zwölf Jahren erst dann Kreisliga Landesliga Oberliga und dann bis zu Regionalliga am Tor stehen Und dann war ich irgendwann zu klein mit meinen mittel-europäisch abgeschnittenen, ein Meter siebzig.

00:20:22: Also zum Schluss habe ich dann in der Europahalle in Heidelberg gespielt.

00:20:26: aber wenn zwei tausend Leute dann rufen oben oben Dann ist es relativ einfach auch für einen Meter Sechsund Siebzig einfach die Hand zu nach oben zu halten und dann sind das auf zweimeter Höhe.

00:20:40: ist das Tron nämlich nicht Genau.

00:20:44: ja Ich bin ja auch handball ich bin durch eine freunde dazu gekommen Und wir haben jetzt letzte Saison die Bezirksoberliga gespielt.

00:20:53: Da durfte ich auch im Tor stehen und es war eine sehr, sehr schöne Erfahrung.

00:20:57: Die haben wir gewonnen in unserem Kreis genau.

00:21:02: Das ist ein sehr schöner Sport, finde ich.

00:21:04: Im Tor ist das besonders, weil man seinen Team ... richtig doll unterstützen kann, weil hat man ein bisschen diese Position.

00:21:12: Man hat das ganze Spielfeld im Blick.

00:21:14: Man kann den anderen helfen und die Gemeinschaft wird dadurch auch sehr doll gestärkt.

00:21:19: Letizia wie ist es bei dir?

00:21:21: Also ich spiele kein Handball aber ich tanze seitdem ich vier bin.

00:21:25: Früher habe ich

00:21:27: Ballett gemacht.

00:21:28: Im Moment mache ich aber Hip Hop und gerade also ich bin auch mit gerade sehr viel bei Karneval unterwegs.

00:21:40: Das

00:21:44: Interview war sehr schön mit Ihnen.

00:21:46: Wir haben uns sehr gefreut, dass wir Sie interviewen durften und

00:21:52: so viele Dinge wurden noch gar nicht besprochen aber ich danke für die Gelegenheit und danke nochmal herzlich für die Einladung.

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